Thema: "Entwicklung"

Männer richtens an, Frauen richtens wieder?

Männer richtens an, Frauen richtens wieder?

Ich riskiere jetzt, dass ein paar Männer gleich aufhören zu lesen. Bitte nicht. Noch eine Minute Geduld. Das Thema hat nämlich was. Es geht darum, dass wir in turbulenten Zeiten nach der polternden Befreiung suchen, damit spektakulär einfahren, und dann müssen es andere mit ruhiger Hand richten, und das sieht dann niemand.

Ein Königreich für eine gute Vision!

Ein Königreich für eine gute Vision!

Visionierungen oder Zukunftsbilder – so etwas wird bei mir derzeit kaum nachgefragt. Und wenn doch, dann stoße ich im Prozess oft auf starken Widerstand. Es wirkt, als ob es gerade nicht attraktiv ist, in die Zukunft zu schauen. Was Wunder auch. Allerdings ist das nicht besonders gescheit.

Führung braucht Skepsis

Führung braucht Skepsis

Skepsis ist eine sinnvolle Funktion unseres Geistes. Nur geht sie uns durch Polarisierung verloren. Was tun? Wir gestalten Räume, in denen Für und Wider koexistieren können. Ohne diese Räume gelingt keine Führung.

Es drängt zur Macht, dabei fehlt Zugehörigkeit

Es drängt zur Macht, dabei fehlt Zugehörigkeit

Seit einigen Jahren sehen wir, wie die Sehnsucht nach der Macht zunimmt. Rechtspopulistische Parteien und Personen haben Zulauf. Diverse Skandale ändern kaum etwas an deren Unterstützung. Auch in Organisationen sehen wir wieder steigende Tendenzen, hau-ruck zu machen und Gefolgschaft einzufordern. Woher kommt das? Ich glaube, aus Angst.

Einen Schritt näher kommen.

Einen Schritt näher kommen.

Als der berühmte Mystiker Abu Saíd in die Stadt Tus kam, strömten zu seiner Predigt soviele Menschen heran, dass nicht genug Platz in der Moschee war. „Gott möge mir vergeben“, rief der Platzanweiser: „Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen.“

Krise? Transformation!

Krise? Transformation!

„Die Zukunft war früher auch schon mal besser“, sagte der Münchner Kabarettist Karl Valentin. Das war sie schon öfters in Krisenzeiten, aber jetzt haben wir auch noch mehr: eine Transformation. Wie stemmen wir sie? „by design or by desaster“? Viel hängt davon ab, wie wir darüber denken.