Führen ist ein Geschehen

Wir werden gerne geblendet von unserer Neigung, auf jene Menschen zu schauen, die uns „führen“. Das hat mit der Natur des Menschen zu tun: Führen und Folgen zählt zu unseren Grundkompetenzen, und für beides braucht es den Blick nach vorne an die Spitze.

Dabei blenden wir aus, dass „Führung“ keine Person, Funktion oder Tätigkeit ist, weil sie nur im Zusammenwirken von Mehreren funktioniert.

Wenn wir genau hinsehen, bemerken wir, dass Führen ein Geschehen ist, zu dem wir alle unseren Beitrag leisten. Das gibt uns Sinn, Orientierung, und containment – die Fähigkeit, Ungewissheit auszuhalten. Die Frage ist: Welches Geschehen gibt Richtung vor, richtet aus und inspiriert? Wer trägt dazu was bei?

 

 

Special: Führung und Ehrenamt

Wie motiviert und führt man Menschen – auch, aber nicht nur in der Freiwilligenarbeit? Claus Faber im Gespräch mit André Martinuzzi von der Wirtschaftsuniversität Wien.

​Diese Interviews entstanden für das Projekt power2help. Alle Interviews, Skripten und Reflexionsfragen sind als e-learning-Module auf power2help.at abrufbar. Der Login ist kostenlos.

„Führung ist wie Hausarbeit. Sie fällt erst auf, wenn sie nicht gemacht ist.“

Ruth Seliger

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