#werkstatt – der Blog

Wenn wir Berater:innen nicht teilen, worüber wir nachdenken, was wären wir dann wert?

Es drängt zur Macht, dabei fehlt Zugehörigkeit

Seit einigen Jahren sehen wir, wie die Sehnsucht nach der Macht zunimmt. Rechtspopulistische Parteien und Personen haben Zulauf. Diverse Skandale ändern kaum etwas an deren Unterstützung. Auch in Organisationen sehen wir wieder steigende Tendenzen, hau-ruck zu machen und Gefolgschaft einzufordern. Woher kommt das? Ich glaube, aus Angst.

Vom Geben und Nehmen – und vom Schenken

Kürzlich hatte ich ein Team zu beraten, das sich mit etwas eigentlich ganz Gewöhnlichem beschäftigt: Mit dem Geben und Nehmen. Und wie das Team es ausgleicht.

Einen Schritt näher kommen.

Als der berühmte Mystiker Abu Saíd in die Stadt Tus kam, strömten zu seiner Predigt soviele Menschen heran, dass nicht genug Platz in der Moschee war. „Gott möge mir vergeben“, rief der Platzanweiser: „Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen.“

Ich und wirksam? Ein kleiner Betrug.

Ich und wirksam? Ein kleiner Betrug.

Tausende Corona-Gegner schreien nach Freiheit – und erlebten sich stark ihrer Ohnmacht. So sehr das anwidert – wir alle haben diesen Antrieb: Wir wollen selbstwirksam sein, aber brauchen einander dazu. Das gelingt, wenn wir Kooperation gestalten – „Handeln“, nennt das Hannah Arendt.

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Plötzlich zahlt sich Mut aus

Plötzlich zahlt sich Mut aus

Viele Menschen berichten, dass die Corona-Krise das Entscheiden leichter gemacht hat. Dabei wissen wir nicht mehr über die Zukunft, sondern weniger. Wie das? Eine Hypothese ist: Vielleicht gibt in Zeiten der Unsicherheit der Widerstand nach, das Bestehende (das ja nicht mehr hält) festzuhalten.

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Jetzt ist „Danach“

Jetzt ist „Danach“

Wir warten, bis der „Normalzustand“ wieder zurückkehrt. Verständlich ist das, aber was für ein Irrtum! Die Vergangenheit kehrt nie zurück. Und wir vergeben viele Chancen, uns auf das Hier und Jetzt einzustellen. Es könnte doch auch besser werden.

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Was wir vom Corona-Shutdown lernen können

Was wir vom Corona-Shutdown lernen können

Im Jahr 2001 ging ein Windows-NT-Server der University of North Carolina perdü. Als die Techniker ausrückten, um ihn zu reparieren, konnten sie den Computer nicht finden. Nach langem Zupfen an Kabelsträngen fand man heraus: Server 54 war vier Jahre zuvor versehentlich...

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Können wir unser Glück fassen?

Können wir unser Glück fassen?

Ein von mir sehr geschätzter Wissenschafter (Johnatan Haidt) war auf eine Gastprofessur nach Indien eingeladen. Da er auch zum Thema "Glück" forschte, fragte er den Taxifahrer, was für ihn "Glück" sei. Der Taxifahrer war perplex über so eine dumme Frage und sagte: Das...

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Anpassen oder widerstehen? Beides.

Anpassen oder widerstehen? Beides.

Dass die Welt VUKA ist (volatil, ungewiss, komplex und ambivalent), ist jetzt schon ein alter Hut. Die auch schon bald klassischen Antworten darauf sind diverse frameworks, um agil zu werden - als Person, als Team, als Organisation. Der Methodenkoffer ist mittlerweile...

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