Corona-Regeln seit 15. Februar

Die am 8. Februar in Kraft getretene 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung wurde am 15. Februar nocheinmal verändert. Hier steht, was für die Beratungsbranche gilt und nicht gilt.

Stand: 23.3.2021

Update Oster-Lockdown in Ostösterreich

Die konkrete Verordnung nicht kennend, lässt sich für den anstehenden Oster-Lockdown von Gründonnerstag 1. April bis Osterdienstag 6. April folgendes annehmen:

  • Ausgangssperren werden wieder auf 0-24 Stunden verschärft. Da aber weiterhin alles, was durch die Verordnung erlaubt ist, von den Ausgangssperren ausgenommen ist, ändert sich dadurch nichts im Verhältnis zu Restösterreich.
  • Handel und körpernahe Dienstleistungen müssen wieder sperren. Das heißt, dass wir unsere „Kundenzonen“ nicht für den Publikumsverkehr öffnen dürfen. „Unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte“, die „zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit notwendig“ sind und „nicht in digitaler Form abgehalten werden“ können, bleiben jedoch weiterhin erlaubt.
  • FFP2-Masken müssen nun in allen Innenräumen getragen werden, wenn Personen von mehr als einem Haushalt präsent sind. FFP2-Maskenpflicht gilt auch an besonders belebten Plätzen im Freien. Auch das ist keine Veränderung unserer FFP2-Maskentragepflicht.
  • Unternehmen haben mindestens einmal in der Woche zu testen, wenn sie Präsenzarbeit ermöglichen. Genauere Regeln stehen noch aus.
  • Vorschau auf danach: Eintrittstests werden vermutlich für alle Geschäfte verpflichtend werden. Dies ist eine Verschärfung, die dies bis jetzt nur für „körpernahe Dienstleistungen“ gegolten hat (aber z.B. bei mir schon seit Monaten Standard ist).

Zusammenfassung für die Situation ab 15.2.2021:

Alle Treffen von zumindest vier Menschen sind als „Veranstaltungen“ zu sehen. Diese sind nur unter einer von zwei Voraussetzungen erlaubt, alle anderen sind derzeit verboten:

  1. Wenn ein Treffen eine „unaufschiebbare berufliche Zusammenkunft“ ist, die „zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit notwendig ist“ und „nicht in digitaler Form abgehalten werden kann“, dann darf sie statt finden. Es gilt Mindestabstand und FFP2-Maskenpflicht.
  2. Wenn ein Treffen eine „unbedingt erforderliche berufliche Aus- und Fortbildung“ ist, die nicht digital abgehalten werden kann, dann darf sie auch statt finden. Der Mindestabstand darf in diesem Fall unterschritten und die Maske abgenommen werden, wenn es „auf Grund der Eigenart der Aus- oder Fortbildung“ notwendig ist und „sonstige geeignete Schutzmaßnahmen“ (testen?) ergriffen werden.

Wenn ein Treffen (auch von weniger Leuten) in einem Kundenbereich stattfindet, …

  • dann braucht es 2 Meter Mindestabstand, …
  • FFP2-Masken und …
  • 20 Quadratmeter Kundenbereich pro Person.
  • Alle Kundenbereiche dürfen zwischen 6 und 19 Uhr geöffnet haben.

Ausnahme 1: Wenn es „für die Art der Dienstleistung notwendig ist“ und „sonstige geeignete Schutzmaßnahmen“ ergriffen werden,

  • … dürfen auch Mindestabstand unterschritten und Maske abgenommen werden.
  • In diesem Fall darf auch nichts konsumiert werden.

Ausnahme 2: Bei „körpernahen Dienstleistungen“

  • gelten 10 Quadratmeter pro Person,
  • und die Vorlage eines maximal 48 Stunden alten Antigen-Tests oder 72 Stunden alten PCR-Tests.

Am „Ort der beruflichen Tätigkeit“ (also Arbeit ohne Kundenkontakt) sind 2 Meter Abstand und FFP2-Maske Pflicht. Ausnahme: Wenn physischer Kontakt ausgeschlossen werden kann und es sonstige geeignete Schutzmaßnahmen gibt, darf auf beides verzichtet werden. Vorsicht: Treffen mehrerer Personen am Arbeitsort gelten als „Veranstaltungen“ und unterliegen großen Einschränkungen – siehe oben.

Gesundheitseinrichtungen (auch bettenführend) sind unter Einschränkungen durch Außenstehende betretbar, wenn deren Tätigkeit zur Aufrechterhaltung des Betriebs notwendig ist.

[/box]

Einschätzung der rechtlichen Lage

Um Gruppen- und Beratungsarbeit mit >4 Personen in Präsenz durchführen zu können, braucht es entweder …

  • … einen Raum mit 2-Meter-Abstand und FFP2-Maske und eine „unaufschiebbare berufliche Zusammenkunft“, die „zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich“ ist und „die nicht in digitaler Form abgehalten werden kann“ (§13(3)).
  • … oder eine „unbedingt erforderliche berufliche Aus- und Fortbildung“ (§13(7), bei der „auf Grund der Ausbildung“ Abstand und Maske nicht möglich sind, dann braucht es alternative Schutzmaßnahmen.
  • … eine „körpernahe Dienstleistung“ (§§5(1)5 und 5(3)), bei der  es „auf Grund der Eigenart der Dienstleistung“ nötig ist, den 2-Meter-Abstand zu unterschreiten und die FFP2-Maske abzunehmen. Dafür braucht es „sonstige geeignete Schutzmaßnahmen“, wir BeraterInnen müssen unsere Masken aufbehalten, und wir brauchen 10 Quadratmeter Fläche pro Person.

Unter 4 (anwesenden) Personen braucht es einen Kundenbereich mit mindestens 20 Quadratmeter pro Kunde, 2-Meter-Abstand und FFP2-Maske.

Hier steht die Verordnung im Wortlaut.

… und dann die faktische Lage:

Die Covid-19-Pandemie verschärft sich gerade und wir rutschen in eine „dritte Welle“. Wenn wir Die Verbreitung wirklich vermeiden wollen, dann müssen wir …

  1. … entweder auf Präsenz verzichten (aber der Bedarf an Präsenzarbeit ist mittlerweile sehr groß und dessen Fehlen beeinträchtigt die Arbeitsfähigkeit der Organisationen zum Teil schon erheblich), …
  2. … oder wir müssen alles kombinieren, was wir haben: FFP2-Maske, 2-Meter-Abstand und Antigentests alle 2 Tage.

Zu den verfügbaren Antigentests (in den Teststraßen oder bei mir in der Praxis) gibt es Ergebnisse, die nahelegen, dass die Trefferquote bei nicht-symptomatischen PatientInnen nur bei ca. 60% liegt – allerdings sind bei diesen Zahlen auch jene dabei, die auf Grund der geringen Viruslast wenig oder nicht ansteckend sind. Bei hoher Infektiosität steigt die Sensitivität der Tests auf 80 bis 96 Prozent. Wir können mit Antigentests also mit hoher, aber nicht mit ganzer Sicherheit ausschließen, nicht hochinfektiös sind. Ohne FFP2-Masken können wir nicht von ausreichendem Schutz ausgehen.

Bei mir können Sie maximal sicher sein:

  • Wir haben ein COVID-19-Maßnahmenkonzept, das für maximale Sicherheit sorgt (mehr Infos). Teil dessen sind überprüfte Antigen-Tests.
  • Zu Einzel- und Zweiercoachings sind Sie bei mir sowieso willkommen. Sind Sie zu mehrt, klären wir gemeinsam die Raumsituation.

Wie häufig lesen Sie den Newsletter?

Wie finden Sie den Inhalt?

Finden Sie ihn informativ?
Passen die Themen zu Ihren Themen?
Gefällt Ihnen der Schreibstil?
Fühlen Sie sich ernst genommen?

Wie gefällt Ihnen die Aufmachung?

Wie gut wird der Newsletter für Sie dargestellt?
Sind die Texte lang genug?
Sind die Texte kurz genug?
Wie sehr mögen Sie die Bildersprache?

Worüber würden Sie gerne mehr lesen?

Gibt es etwas, was Sie stört?

Wie finden Sie die Frequenz der Aussendungen?

Was möchten Sie mir gerne sonst noch sagen?

Kurze Frage: Wer sind Sie?

Ich bin ...

Dankeschön! Möchten Sie Feedback?

... dann brauche ich Ihre Email-Adresse. Keine Sorge, ich verwende sie zu sonst nichts.

(4.995-mal angesehen, 15-mal heute)