Führen und folgen – aber wie?

In vielen Strukturen außerhalb von Unternehmen oder Verwaltung ist Hierarchie unklar. Betriebsratsvorsitzende sind zwar Führende, aber sie sind von den „Folgenden“ gewählt – ihre Macht ist geliehen. Mit Ehrenamtlichen zu arbeiten, ist auch geliehene Autorität. Trotzdem brauchen Körperschaften Führung, und dieses Dilemma kulminiert beim Leiter bzw. bei der Leiterin. Das macht Führen und Folgen schwierig.

Dies ist besonders relevant in „multi-dimensionalen Organisationen“, die mehr als nur eine Dimension für ihre Existenz erfüllen müssen. Was ist damit gemeint? Jede NGO hat zumindest zwei Dimensionen: Sie muss ihre ideellen Ziele anstreben und Geld verdienen – das Eine geht nicht ohne das andere. Oft kommen aber noch viel mehr Dimensionen dazu: Sie ist Arbeitgeberin (und vielleicht zugleich Arbeitnehmervertreterin?), sie hat politische Aufgaben zu erfüllen, und sie wird gesteuert von FunktionärInnen und Ehrenamtlichen, die ihre eigenen Sinne und Bedürfnisse in die Organisation mitbringen.

Verschiedene Interventionsmöglichkeiten lassen Sie eigenes Führungs- und Folgeverhalten zu reflektieren und konkret zu erfahren. Es bietet die Möglichkeit, einen eigenen, individuellen Führungsstil zu entwickeln, der funktioniert. Paradox: Gute Führende sind auch gute Folgende. Beides zusammen macht wirklich erfolgreich.

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