Das PolitLab

Ein hochwirksames Trainingsformat für politische Arbeit

Politisches Wirken in Zeiten der Postdemokratie erfordert Wissen, Präzision und handlungsfähige Strukturen – das alles unter Zeit- und Performancedruck. Die Qualität der Ergebnisse hängt von der Professionalität des eigenen Handelns ab. Genau diese Professionalität lernt man nur durch eigene Praxis.

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Ansatz

Wer erfolgreich sein will, muss mehrere Brücken schlagen:

  1. Die Brücke vom Wissen in die Praxis: Was professionelle Interessenvertreter/innen brauchen, ist natürlich Wissen, aber das ist nicht genug: Sie brauchen Kompetenzen – und diese erwerben sie nur durch Tun. Das reale politische Leben ist ein schwieriges Lernfeld, denn ein Scheitern hat immer große Folgewirkungen – oft auch auf die Interessenvertreter/innen. Was es braucht, ist ein Labor. In einem solchen kann man erproben, üben und „erfolgreich scheitern“.
  2. Die Brücke von der Politik in die eigene Organisation: Es gibt viele Angebote zu politischer Beratung. Organisationen, die wirksam politisch handeln wollen, müssen diese Arbeit in ihre eigene Organisation integrieren. Sie müssen die Ressourcen der vielen Köpfe, Füße und Münder nützen. Dieses „sich-Organisieren für politische Arbeit“ ist die zweite große Herausforderung. Wer dies in seiner eigenen Organisation in Angriff nimmt, ist oft mit den Grenzen seiner Zuständigkeiten und inneren Widerständen konfrontiert. Um die Kompetenz zur Implementierung zu erlernen, braucht es ein Labor – ein Organisationslabor.

Methode

Die Methodik, diese beiden Brückenschläge in einem mehrtägigen Organisationslaborzu verbinden, ist bis dato ein Unikum im deutschen Sprachraum. Die Teilnehmenden entwickeln ihre Erfolgsfaktoren politischer Arbeit und erproben sie durch konkretes Handeln. Theorie-Inputs zu Methoden politischer Arbeit und Modelle aus der Gruppendynamik und Organisationsentwicklung bieten dazu Rüstzeug und Reflexionsraum.

Das Organisationslabor ist ein Arbeitsformat aus der angewandten Gruppendynamik, die es ermöglicht, organisationale Phänomene und Dynamiken sichtbar und bearbeitbar zu machen und Interventionen in Organisationen zu erlernen. Im Zuge dieses Seminars kommt eine Anwendungsmöglichkeit – ein Planspiel – zur Anwendung. Dazu kommen andere Methoden aus der angewandten Gruppendynamik, Organisationsentwicklung und public affairs management.

Zielgruppe

  • MitarbeiterInnen und FunktionärInnen von Gewerkschaften, Betriebsräten, Kammern, Verbänden und Vereinen
  • MitarbeiterInnen von öffentlichen Institutionen (Verwaltung, ausgelagerte Verwaltungskörper)
  • CampaignerInnen und mit politischer Verantwortung tätige Menschen aus Organisationen der Zivilgesellschaft
  • Politisch interessierte Menschen
  • AusbildungskandidatInnen des ÖAGG, die Methodiken von Organisationsentwicklung und Gruppendynamik mit politischer Arbeit verbinden wollen.

Termine

Dieses Training wird in der Regel als inhouse-Seminar angeboten. Gerne hören wir auf Wünsche von Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, um ein offenes Seminar anzubieten. Interesse? Kontakt!

Postdemokratie – das Buch

postdemokratie

Link zum Bucheintrag bei der Österreichischen Nationalbibliothek, oder bei Suhrkamp.