Strategie? Aber wie?

Ja mach‘ mal einen Plan, entzünd‘ ein großes Licht. Und mach‘ noch einen zweiten Plan, geh’n tun sie beide nicht. (Berthold Brecht: Mutter Courage)

Strategie – das heisst als Erstes, sich damit zurecht zu finden, was wir alles nicht können: Wir können unsere Umwelt nicht verstehen, wir können Zukunft nicht voraussehen und daher auch nicht planen. Was können wir dann?

Wir können die Unsicherheit der Zukunft nicht als Bedrohung auffassen, sondern als Chance. Wir können die Unsicherheit nützen und sie in einer „co-creation“ mitgestalten.

Im Rahmen einer Strategieentwicklung setzen wir uns mit drei verschiedenen Ebenen des Arbeitens auseinander:

  • Haltung und Grundannahmen: Eine ungewisse Zukunft zu haben, ist ein Druck, den wir aushalten müssen und nützen können – insbesondre dazu, die Chancen zu entwickeln. Mehrere – u.a. widersprechende – Zukunften zu haben ist eine von vielen Ambivalenzen, die wir nutzen können – zur Schärfung der Wahrnehmung, zur Vorbereitung auf mehr als nur auf eine Zukunft.
  • Prozess und Organisation: Eine klare, aber offene und flexible Prozess-Struktur ermöglicht uns, viele Stakeholder einzubeziehen und dabei fokussiert zu bleiben, denn Zukunft wird nur von jenen angestrebt, die bei ihrer Entwicklung beteiligt waren.
  • Tools und Methoden: Eine Reihe an Werkzeugen erleichtert uns, aus den verschiedenen Blickwinkeln Informationen zu sammeln und sie zu größeren Bildern zusammenzusetzen.

Ich bin spezialisiert auf Strategieprozesse unter Partizipation – insbesondre in Non-Profit-Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Interessenvertretungen.

Interesse? Kontakt!

P.S.: „Einfach tun ohne Strategie“ – ist auch eine Strategie und muss gar nicht so blöd sein – es macht Sinn, diese zu reflektieren.